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Rauhaardackel

Aussehen 

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Der Dackel wird auch Teckel oder Dachshund genannt. Er kommt in drei Behaarungsarten vor: langhaarig, kurzhaarig und rauhaarig. Es gibt von diesen drei Sorten jeweils eine Normal- und eine Zwergdackelvariante. Häufige Farben sind schwarz-braun, nur braun oder "saufarben" (ähnlich wie die Farbe der Wildschweinbehaarung).

Der Rauhhaardackel hat außer an Ohren, Augenbrauen, Kiefer und Kinn ein kurzes, rauhes Fell. Ein Bart, dichte Unterwolle, buschige Augenbrauen und eine deutliche Erhebung über den Brauen gehören zu den typische Merkmalen dieser Dackelsorte. Der Körper ist lang und muskulös, die Läufe sind eher kurz. Ziemlich lange und breite Ohren hängen hoch angesetzt am langen, spitz zulaufenden Kopf. Die Augen sind mittelgroß und dunkel. Die Rute ist leicht gebogen und dicht behaart. Der Normaldackel erreicht eine Schulterhöhe von höchsten 30 cm, der Zwergdackel wird maximal 20 cm hoch. Das Gewicht liegt je nach Sorte zwischen 4 und 9 kg.

 

Charakter und Eigenarten 

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Der Dachshund verfügt über eine besonders stark entwickelte Beobachtungsgabe und eignet sich hervorragend als Wachhund. Er bellt lauter als seine Größe vermuten lässt. Insgesamt ist er lebhaft und intelligent, meistens auch verspielt. Der Dackel ist in der Haltung unproblematisch, nur bedarf es bei seiner Erziehung einer konsequenten Führung, da er viel Eigensinn entwickeln kann. Er ist ein treuer und anhänglicher Gefährte. Auch wenn diese Hunde nicht übermäßig viel Auslauf benötigen, sollen sie sich doch regelmäßig austoben können. Außerdem muss man sehr auf die Ernährung achten, denn Dackel neigen, besonders im Alter, dazu, etwas fett zu werden.

 

Geschichte 

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Der Ursprung des Dackels liegt weit zurück. Alte Schriften des 9. und 10. Jahrhunderts erwähnen ihn zum ersten Mal. Auf Wandgemälden der altägyptsichen Tempel sind bereits Hunde mit langem Körper und kurzen Beinen abgebildet. Nach Festsetzung der Rasse 1879 verbreitete sie sich schnell in der ganzen Welt und wurde zu einem Favoriten, so dass die Gefahr bestand und besteht, dass die hervorragenden jagdlichen Eigenschaften verloren gehen.

 

Quelle:
Foto 1: Volker Stroessner (2004)
Foto 2 + 3: Florian Sack-Hauchwitz (2004)

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