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Sexualität

Liebe, Sex und Lebensstile im Zeitalter der Reproduktionsmedizin

Abb Welche biologische Funktion hat Sexualität? Welchen Einfluss haben Hormone auf das Sexualverhalten?

Macht die moderne Reproduktionsmedizin Sex überflüssig oder eröffnet sie neue Freiheiten? Wie wichtig sind Paarbeziehungen heute?

Einerseits ermöglichen sichere Verhütungsmethoden heute eine bewusste Trennung des Sex von der Fortpflanzungsfunktion, andererseits kann die moderne Reproduktionsmedizin die Fortpflanzung inzwischen ohne Sex realisieren – wie wird sich die Zukunft einer Körperfunktion gestalten, der die biologische Notwendigkeit möglicherweise abhanden kommt?


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Vor solch spannungsreichem Hintergrund bietet die Ausstellungsabteilung klassische Sexualaufklärung vor allem für die jugendlichen Besucher des Museums - mit einem immer noch aktuellen Schwerpunkt auf AIDS und andere sexuell übertragbare Erkrankungen.

Sie stellt aber auch die Möglichkeiten und Risiken der Reproduktionsmedizin vor und diskutiert die ethischen Fragestellungen, die sich daraus ergeben.

Sexuelle Praktiken, Lebensstile, Familie und Paarbeziehungen verändern sich, das Bedürfnis dafür, sittliche Normen zu finden, bleibt.

In das menschliche Sexualverhalten fließen genetische Faktoren und Stoffwechselvorgänge im Gehirnein, sie sind aber auch von Kultur, Erziehung und sozialer Interaktion geprägt.


Die Ausstellung lädt die Besucher dazu ein, sich mit dem Verhältnis von Lust und Liebe, von Tabu und Freizügigkeit, von Selbstentfaltung und Verantwortung auseinander zu setzen.

 

Zu Abbildung 3:
„Mating“ (Paarung) Gipsabguss, Original 1939
Leihgabe: The Health Museum of Cleveland, USA

Das auf Grundlage der Forschung von Robert L. Dickinson (1861-1950) gebaute Objekt wurde 1939 auf der Weltausstellung in New York präsentiert.

Es war Teil einer Serie von Modellen, welche die Entwicklung des Embryos bis zur Geburt darstellten.

Dickinson beobachtete die Reaktionen der Frau beim Orgasmus durch einen Glaskörper in der Scheide. Die Kontraktionen der Vagina beim Orgasmus sah er in einem funktionalen Zusammenhang mit dem Transport der Spermien.

 

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von:
Stiftung Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden
Telefon: +49 0351 4846-0
Telefax: + +49 0351 4846-400
Internet: http://www.dhmd.de
E-Mail: office@dhmd.de

Deutsches Hygiene-Museum, Architektur: Gerhards & Glücker, Berlin, Foto: Werner Huthmacher, Berlin

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