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Die Elbe

Abb Die Elbe ( Tschechisch: Labe), die im Böhmischen Riesengebirgskamm entspringt, ist einer der Hauptströme in Mitteleuropa.

Sie durchfließt das Böhmische Mittelgebirge, das Elbsandsteingebirge, das Dresdner Becken, die Norddeutsche Tiefebene und mündet dann bei Cuxhafen mit einer Breite von 15 Metern in die Nordsee.

Die Gesamtlänge dieses Stroms beträgt 1165 Meter; davon sind etwa 940 km schiffbar.

Der deutsche Anteil beträgt ca. 720 km.

Die Elbe ist mit dem Ruhrgebiet, Berlin, der Oder und der Ostsee durch ein weit verzweigtes Kanalnetz verbunden (Elbeseitenkanal, Elbe-Havel-Kanal, Elbe-Lübeck-Kanal, Mittellandkanal).

Der größte Nebenfluss der Elbe ist die Moldau. Sie mündet mit 440 Kilometern Länge bei Mělník etwas nördlich von Prag in die Elbe.

Der zweitlängste Nebenfluss, die Saale mit 413 Kilometern, mündet bei Barby in Sachsen-Anhalt in die Elbe.

Die Elbe galt einmal als einer der fischreichsten Flüsse Europas.


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Doch durch Ausbaumaßnahmen im Fluss, Uferbefestigungen und die Beseitigung von Kiesbänken gingen die Fischbestände in der Elbe bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück.

Als die ersten industriellen Abwässer hinzukamen, trug das zu einem Aussterben vieler Fische bei.

Etwa seit 1990, als die Produktion in vielen Betrieben, die Schwermetalle in die Elbe geleitet haben, eingestellt wurde, hat sich die Wasserqualität der Elbe deutlich verbessert, so dass wieder mehr Fischarten vorkommen.

Als Folge des Sommerhochwassers 2002 kam es erneut zu großen Schadstoffwerten in der Elbe, denn es wurden neben vielen anderen Verunreinigungen unter anderem auch Altlasten aus Giftkippen der DDR-Zeit freigesetzt und in die Elbe geschwemmt.

Die bedeutendsten Großstädte an der Elbe sind Hamburg, Dresden und Magdeburg.


 

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Die Elbe ist eine der 28 Bundeswasserstraßen in Deutschland.

Besonders für das Binnenland Tschechien hat die Elbe eine große Bedeutung als Verkehrsweg.

Aus diesem Grunde drängt die Tschechische Republik auch darauf, dass die Elbe so ausgebaut wird, dass sie längere Zeit im Jahr schiffbar wird.

Dazu aber müsste die Elbe weiter begradigt, vertieft und mit Staustufen versehen werden.

Naturschützer sind jedoch der Ansicht, dass auch ein Ausbau die Schiffbarkeit nicht gewährleisten kann, da der Fluss teilweise zu wenig Wasser führt.


Eine der schwierigsten Stellen für die Schifffahrt ist der Flussbogen vor der Dresdner Altstadt.

Das liegt an der hohen Fließgeschwindigkeit und den dicht aufeinander folgenden Brücken.


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Am Mittellauf der Elbe weisen viele Abschnitte heute kaum gewerblichen Schiffsverkehr auf, da dieser überwiegend über vorhandene Kanäle abgewickelt wird.

Dabei ist vor allem das Wasserstraßenkreuz Magdeburg einer der bedeutendsten Wasserverkehrsknoten in Europa, denn hier wird ein Überqueren der Elbe in Ost-West-Richtung ermöglicht.



Der Hamburger Hafen liegt etwa 110 km flussaufwärts der Mündung.

Er ist der zweitgrößte Seehafen in Europa und hat Liegeplätze viele Seeschiffe und Containerschiffe.

Die Mündung der Elbe hat eine hohe Bedeutung für die Seeschifffahrt.

Der Trichter ist der Zugang zum Hamburger Hafen und in der Mündung befindet sich der Zugang zum Nord-Ostsee-Kanal.


Daher gehört der untere Teil der Elbmündung zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen in Europa.

 

Quelle:
Fotos 1 - 5: Medienwerkstatt Mühlacker
Fotos 6 - 8: www.motivschmiede.de

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