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Die Körpersprache der Wölfe

Die Verständigung untereinander 

Abb Das Überleben des Rudels hängt vom Zusammenhalt der Gruppe, der Struktur des Rudels und von ihrer Fähigkeit ab, sich untereinander zu verständigen. Deshalb ist es sehr wichtig für Wölfe, eine gut entwickelte Sprache zu haben. Mit verschiedenen Gesichtsausdrücken, ihrer Körperhaltung, ihrem Blick und dem Heulen, sowie mit Hilfe von Duftstoffen verständigen sie sich untereinander. Das gemeinsame Heulen der Rudelmitglieder zeigt benachbarten Rudeln an, dass ein Gebiet bereits besetzt ist. Durch dieses Verhalten gehen Wölfe schon von vornherein Konflikten mit anderen Rudeln aus dem Weg und festigen ihren Zusammenhalt. Die einzelnen Mitglieder des Rudels kennen ihre unterschiedlichen Stimmen, so dass das Heulen auch dazu dient, sich bei der Jagd wieder zu finden. Gegenüber den Leitwölfen zeigen die Rudelmitglieder ein Demutsverhalten, das ihre Unterwerfung ausdrückt. Wölfe lernen früh, Signale der anderen Rudelmitglieder zu verstehen und die richtigen Signale auszusenden. Innerhalb des Rudels kommt es daher selten zu Streitereien. Deutliche Signale sorgen schon im Vorfeld für Vermeidung.

Gesichtsausdruck und Körperhaltung 

Abb Der Wolf zeigt genau wie der Mensch verschiedene Gesichtsausdrücke. Ein Wolf kann lächeln, ein böses Gesicht machen und angespannt aussehen. Die Stellung der Ohren unterstreicht den jeweiligen Ausdruck. Bei einer Begrüßung zwischen Rudelmitgliedern kann man an der Körperhaltung deutlich ihre Rangfolge ablesen.

 

Die Rute 

Abb Wölfe zeigen auch mit Hilfe der Rute verschiedene Stimmungen an. Der ranghöhere Wolf trägt seinen Schwanz erhoben, während der rangniedrige seine Stellung zeigt, indem er sich klein macht, die Ohren anlegt und dem anderen Wolf die Schnauze leckt. Der Leitwolf läuft meist aufrecht. Er hat es nicht immer nötig, seine Stellung innerhalb des Rudels zu zeigen. Sein Schwanz hängt daher meist entspannt schräg nach unten. Wenn ein Wolf imponieren möchte, stolziert er mit hoch aufgestelltem Schwanz und gesträubtem Nackenhaar umher, was ihn größer erscheinen lässt. Je unsicherer und unterwürfiger der Wolf, desto niedriger hält er seine Rute. Bei Angst klemmt er den Schwanz zwischen seine Beine. Gleichzeitig legt er die Ohren zurück und macht sich möglichst klein, indem er die Beine einknickt. Bei Angriff hält ein Wolf seine Rute waagerecht und stellt seine Ohren auf.

Das Überbeißen 

Abb Beim Überbeißen der Schnauze klemmt der ranghöhere Wolf die Schnauze des rangniederen Wolfes zwischen seinen Zähnen ein. Der rangniedrige Wolf ergibt sich, indem er sich auf den Rücken legt und seinen Hals anbietet.

 

Quelle: · Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. http://www.gzsdw.de · Deutsche Wolfsgemeinschaft e.V. http://www.wolves.de · Thoddys Wolf Kinderclub www.wolf-kinderclub.de · Wolfsregion Lausitz www.wolfsregion-lausitz.de · Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL www.wsl.ch FOTOS: Mit freundlicher Genehmigung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. GzSdW http://www.gzsdw.de und der Deutschen Wolfsgemeinschaft e.V. http://www.wolves.de

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