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Äquatorial-Guinea

Allgemeines und Geschichtliches 

Abb FLÄCHE: 28.051 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 523.200 (2004).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 19 pro qkm.

Im Jahr 1500 nahm Portugal das heutige Äquatorialguinea unter dem Namen Fernando Poo in Besitz. Rund 300 Jahre später trat es die Kolonie an Spanien ab.
Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) diente das Land als Rückzugsraum für die deutschen Schutztruppen aus Kamerun. Die Kolonie erlangte 1963 als Äquatorialguinea innere Unabhängigkeit.

Im Frühjahr 1969 gab es Unruhen, die zur Aufhebung der Verfassung führten und Staatspräsident Francisco Macías Nguema die Errichtung eines Terrorregimes ermöglichten.
Nominell ist Äquatorialguinea eine parlamentarische Demokratie, tatsächlich aber regiert der Präsident das Land auf allen Entscheidungsebenen. Die Bevölkerungsgruppe des "Fang-Stammes" dominiert die Politik des Landes. Staatspräsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo trat sein Amt nach einem Staatsstreich am 3. August 1979 an. 1996 wurde er durch vermutlich manipulierte Wahlen mit einem Ergebnis von 99 Prozent im Amt bestätigt.

Lage und Klima 

Abb Angola, besteht hauptsächlich aus Wäldern, einigen Bergen und Plantagen in den Küstengebieten. Im Norden und Süden der Insel steigt das Land steil an. Die südliche Region ist zerklüftet und unzugänglich, die anderen Berghänge werden landwirtschaftlich genutzt oder sind besiedelt. Oberhalb des Ackerlandes liegen dichte Wälder. Ganzjährig tropisches Klima und starke Regenfälle, die zwischen Dezember und Februar etwas nachlassen.

 

Sehenswürdigkeiten 

Abb Hauptanziehungspunkt ist die atemberaubende Landschaft, vor allem die zum Teil noch erhaltenen Regenwälder und die Mangrovenküste in der Provinz Mbini. In der Hauptstadt Malabo auf der Insel Bioko gibt es schöne alte Kolonialgebäude und ein spanisches Kulturzentrum. An klaren Tagen bietet der Berg Pico de Malabo eine schöne Aussicht auf die Stadt. Der Ort Luba, ca. eine Autostunde von Malabo entfernt, hat herrliche, einsame Strände. Bata ist die größte Stadt auf dem Festland und dient in erster Linie als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Umgebung, zum Beispiel an die schönen Strände in der Nähe von Mbini (50 km südlich von Bata).

Wirtschaft 

Abb Seit 1991 vor der Küste Biokos und vor dem Festland große Erdöl-Lagerstätten entdeckt und von internationalen Ölfirmen ausgebeutet wurden, ist die Wirtschaft rasant gewachsen. Heute (2004) macht die Ölwirtschaft rund 90% der Wirtschaftsleistung des Landes aus. Neben dem Erdöl sind der Export von tropischen Hölzern (1999: rund 750.000 Kubikmeter) und von Kakao die wichtigsten Wirtschaftszweige, deren Umsatz allerdings bereits seit Jahren schwindet. Darüber hinaus werden Landwirtschaft und Fischerei zur Selbstversorgung betrieben. Da die Infrastruktur in einem schlechten Zustand ist, sind die Städte des Landes dennoch von Nahrunsmittel-Importen aus den Nachbarländern abhängig.

 

Quelle: Grafik und Fotos: Archiv Medienwerkstatt

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