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Burundi

Allgemeines und Geschichtliches 

Abb FLÄCHE: 27.834 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 7.802.000
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 280 pro qkm.

Die Region wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Deutschland kolonialisiert, und man findet noch heute Gebäude aus dieser Zeit, wie z. B. das Haus des Postmeisters.

Lage und Klima 

Abb Der größte Teil der Fläche Burundis erstreckt sich in einer hügeligen Hochebene in durchschnittlich 1520 Metern über dem Meeresspiegel. Gegen Osten und Südosten fällt das Land allmählich ab. Das schmale westliche Randgebiet des Landes, dessen Grenze der Fluss Rusisi und der Tanganjikasee markieren, liegt im Ostafrikanischen Grabensystem. Die wichtigsten Flüsse sind Rusisi, Malagarasi und Ruvuvu. Die höchste Erhebung ist der Mount Heba mit 2670 m. Die dominierende Vegetationsform des Landes ist die Grassavanne, zu den verbreitetsten Baumarten zählen Eukalyptus, Akazie und Ölpalme. Burundi weist eine große Vielfalt wild lebender Tiere auf: Elefanten, Nilpferde, Krokodile, Wildschweine, Leoparden, Antilopen und Lemuren sowie Perlhühner, Rebhühner, Enten, Gänse, Wachteln und Schnepfen. Das Klima ist tropisch, im Hochland herrschen jedoch mildere Temperaturen vor. Im Jahresdurchschnitt erreichen die Temperaturen in der Hochebene 21,1°C und 24,4°C im Graben. Es gibt zwei Trockenperioden, die von Juni bis August bzw. von Dezember bis Januar

 

Sehenswürdigkeiten 

Sehenswert ist die Haupt- und Hafenstadt Bujumbura. Sie liegt am Ufer des Tanganjika-Sees. Dort lohnt sich ein Besuch der Museen, des islamischen Kulturzentrums und des ausgezeichneten Marktes. Das Living Museum, ein rekonstruiertes burundisches Dorf, gewährt Einblick in die Fähigkeiten der einheimischen Kunsthandwerker. Der See bietet eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten. Andere Sehenswürdigkeiten sind die alten Königsstädte Muramvya und Gitega sowie das Denkmal in der Form einer Pyramide in der Nähe von Rutana an der Quelle des Weißen Nils.

Wirtschaft 

Abb Burundi ist ein landwirtschaftlich geprägter Staat und gehört zu den ärmsten Ländern weltweit. Bürgerkriege zwischen den unterschiedlichen Stämmen (Hutu-Miliz gegen die Tutsi) tragen dazu bei, dass kaum eine Industrie entstehen kann. So sind 90% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Maniok und Süßkartoffeln sind einheimische Grundnahrungsmittel. Hauptexportgüter sind Kaffee (Exportanteil 80%), Tee, Baumwolle, Häute und Felle. Die Exporterlöse stehen und fallen mit dem Weltmarktpreis für den Kaffee. Die kleine Bergbauindustrie konzentriert sich genblicklich nur auf die Goldvorkommen. Die großen Nickel- und Uranvorkommen sind bisher noch nicht erschlossen worden, und die einheimische Textilindustrie steckt noch in den Kinderschuhen und ist für den Export nicht groß genug.

 

Quelle: Grafiken: Archiv Medienwerkstatt

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