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Klimawandel

Der Unterschied zwischen Wetter und Klima 

Abb Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wetter und Klima?
Manchmal empfinden wir das Wetter als eine echte Katastrophe. Vor allem, wenn wir in den Ferien gerne ins Schwimmbad gehen würden und es seit Tagen ununterbrochen regnet. Oder wenn nach einem starken Regen eine Stadt unter Wasser steht oder bei einem Wirbelsturm vielleicht sogar Dächer abgedeckt werden. Auch wenn extremes Wetter für manche schlimme Folgen haben kann, sprechen wir dabei nicht von einer Klimakatastrophe.

Wetter ist nämlich nicht gleich Klima.
Klimaforscher beobachten das Wetter ganz genau über viele Jahrzehnte. Sie messen z.B. jeden Tag die Temperatur, sie notieren, wie oft es regnet oder wie stark der Wind bläst. Und dabei erkennen sie Regelmäßigkeiten, die jedes Jahr wiederkehren. Und diese Regelmäßigkeiten im Wetter über einen Zeitraum von 30 Jahren nennen die Wetterforscher „Klima".

Das Wetter kann sich also jeden Tag verändern, das Klima bleibt aber über einen langen Zeitraum gleich.

Natürlicher Treibhauseffekt 

Abb Befindet sich die Erde unter einer riesigen Glaskuppel?
Bestimmt warst du schon einmal in einer Gärtnerei und hast dort ein Treibhaus gesehen. Ohne das schützende Dach aus Glas würde die Wärme der Sonne sofort entweichen und das Obst und Gemüse würde bei Frost erfrieren.
Die Erde hat zwar kein Glasdach, dafür aber eine schützende Hülle aus verschiedenen Gasen. Diese Hülle und die Sonne sorgen dafür, dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können. Ohne sie würden die Sonnenstrahlen von der Erde direkt zurück ins All geschickt werden und es wäre bitterkalt.
Klimaforscher sprechen deshalb auch vom natürlichen „Treibhauseffekt“, weil diese Hülle genau dasselbe bewirkt wie das Glasdach über einem Treibhaus. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf der Erde ungefähr –18 C kalt, da wäre ein Leben so wie wir es kennen gar nicht möglich.

 

Künstlicher Treibhauseffekt 

Abb Warum ist zu viel Kohlendioxid in der Luft gefährlich?
Die Erde wird von einer schützenden Hülle umgeben, der Erdatmosphäre. In dieser Hülle befinden sich verschiedene Gase, unter anderem Kohlendioxid (CO2). Dieses Gas hat eine wichtige Aufgabe: Es verhindert, dass die Wärme der Sonnenstrahlen wieder ins All geschickt wird. CO2 gab es schon immer in der Natur. Es entsteht zum Beispiel, wenn Menschen und Tiere atmen.

Klimaforscher haben herausgefunden, dass der Anteil von CO2 in den letzten 150 Jahren um ein Drittel gestiegen ist. Wie können sie das wissen? Sie haben zum Beispiel Luftblasen untersucht, die vor 150 Jahren im Eis eingeschlossen waren. Und dann haben sie diese alte Luft mit der Luft von heute verglichen. Ein Teil des Kohlendioxids wird von den Pflanzen aufgenommen und sie wandeln es in Sauerstoff um. Aber der Rest bleibt in der Atmosphäre und dadurch wird es immer wärmer. Denn je mehr CO2 in der Atmosphäre ist, desto mehr Sonnenwärme wird auf der Erde zurückgehalten.
Die Erde bekommt Fieber.

Folgen des Klimawandels 

Abb Warum ist schon ein geringer Anstieg der Temperatur gefährlich?

Auf der Erde gab es schon immer Klimaveränderungen. Wärmeperioden und Eiszeiten wechselten sich ab. Allerdings ist es unserer Erde in den letzten Jahren ganz schön heiß geworden. In den letzten 100 Jahren wurde es im Durchschnitt um 0,6 C wärmer. Das hört sich gar nicht so schlimm an, aber schon dieser geringe Anstieg belastet unsere Umwelt. Und viele Forscher glauben, dass es in Zukunft sogar noch viel schneller immer wärmer werden könnte. Das hätte schwere Folgen für unsere Erde:

Wenn es wärmer wird, schmelzen viele Gletscher und die Eismassen an Nord- und Südpol ab. Außerdem dehnt sich das Wasser in den Meeren aus. Dadurch steigt der Meeresspiegel an und viele Menschen, die an der Küste oder auf Inseln wohnen, verlieren ihr Zuhause und müssen wegziehen.
Viele Tiere und Pflanzen werden aussterben, weil sich ihr Lebensraum so schnell verändert, dass sie sich nicht rechtzeitig anpassen können. Es wird mehr Wasser verdunsten. Dadurch wird es an manchen Orten zu sint- flutartigen Regenfällen und Überschwemmungen kommen, an anderen Orten verdunstet so viel Wasser, dass die Menschen nichts mehr zu Trinken haben und ihre Felder nicht bewässern können.

Deshalb müssen wir alle mithelfen, unser Klima zu schützen.

 

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der SMA Technologie AG
www.solar-is-future.de/kids
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