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Der Teichfrosch - Kurztext

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Der Teichfrosch ist einer unser bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Frösche.

Er ist in ganz Mitteleuropa verbreitet. In Deutschland kommt er in allen Gegenden mit Ausnahme der Hochalpen vor.

Lebensraum

Der Lebensraum der Teichfrösche sind Teiche, Seen, kleine Tümpel, Weiher, Sümpfe und die Ufer langsam fließender Gewässer.

Der Teichfrosch sitzt gern in der Sonne. Nur an sehr heißen Sommertagen zieht sie sich in schattige Bereiche der Gewässer zurück.

Er überwintert im Schlamm von Gewässern oder an Land, wo er in Erdlöchern oder unter dicken Laubschichten überwintert.

Aussehen

Die Männchen erreichen eine Größe von 90 mm, die deutlich größeren Weibchen werden bis 120 mm groß.

Teichfrösche haben einen gras- bis dunkelgrünen Rücken mit dunkler Färbung und eine helle, meistens deutlich sichtbare Rückenlinie. Diese helle Rückenlinie ist bei fast allen Teichfröschen sehr gut zu erkennen.

Die Bauchseite der Teichfrösche ist hell. Die Hinterbeine haben dunklen Querstreifen, und die Rückseite der Oberschenkel ist gelblich gefleckt.

Seitlich an ihrem spitz zulaufenden Maul haben die männlichen Teichfrösche jeweils eine gräuliche Schallblase. Damit können sie ihre typischen quakenden Laute erzeugen. Die Pupillen der Teichfrösche sind fast rund, die Iris bräunlich.

Lebensweise und Ernährung

Teichfrösche unternehmen auch schon mal längere Landgänge. Doch sie halten sich immer in der Nähe eines Gewässers auf. Dort baden sie am Uferrand im Wasser oder sitzen auf Wasserpflanzen in der Sonne. Sobald sie sich gestört fühlen, retten sie sich mit einem großen Sprung ins Wasser und verstecken sich im Schlamm.

Der Teichfrosch lebt räuberisch von tierischer Nahrung. Meistens erbeutet er seine Nahrung durch einen gezielten Sprung an der Wasseroberfläche.

Zu seinen Beutetieren gehören Insekten, Schnecken, Würmer, Libellenlarven und Kleinkrebse. Teilweise frisst er auch die Qualquappen und die jungen Frösche anderer Froscharten.

Paarung und Fortpflanzung

Zur Paarungszeit versammeln sich die Männchen meistens in größeren Gruppen in einem Gewässer. Durch ihr lautes Quaken werden auch noch weitere Männchen angelockt.

Die paarungsbereiten Weibchen begeben sich in die Nähe der Männchen, wo sie von den Männchen umklammert werden.

Die Paarung der Teichfrösche findet im Wasser statt. Das Männchen klettert dabei auf den Rücken des Weibchens und umklammert es mit seinen Vorderbeinen.

Die Weibchen setzen einzelne Laichballen im Wasser ab, die einige hundert Eier enthalten können. Diese Laichballen werden an Wasserpflanzen geheftet.

Aus den Eiern schlüpfen die Kaulquappen, die eine Endlänge von bis zu 70 Millimeter haben können.

Die Kaulquappen durchlaufen eine etwa drei Monate dauernde Entwicklung, bis sie sich zu einem Jungfrosch entwickelt haben.

Zunächst wachsen den Kaulquappen die Beine und die Kiemen, während sich der Schwanz langsam zurückbildet.

Teichfrösche haben viele natürliche Feinde im Tierreich, denn es gibt viele Tiere, auf deren Speiseplan auch die Frösche ganz oben stehen.

 

 

Quelle:
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