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Namibia liegt im Südwesten Afrikas. Im Westen grenzt es an den Atlantischen Ozean, im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika.
Namibia ist ungefähr 1.300 km lang (von Norden nach Süden) und etwa 1.000 km breit (von Westen nach Osten). Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland. In Namibia leben etwa 2,6 Millionen Menschen.
In der Hauptstadt Windhoek leben ungefähr 430.000 Menschen. Weitere große Städte sind Rundu im Norden des Landes (ca. 90.000 Einwohner), Walvis Bay an der Küste des Atlantiks (ca. 70.000 Einwohner), Swakopmund ebenfalls an der Küste (ca. 45.000 Einwohner) sowie Oshakati im Norden (ca. 37.000 Einwohner).
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Namibia ist bekannt für seine beeindruckenden Landschaften. Die Namib-Wüste ist eine der ältesten Wüsten der Welt mit riesigen roten Sanddünen. Sie erreichen eine Höhe von 380 m.
Die Kalahari ist eine trockene Savannenlandschaft.
Das Etosha-Nationalparkgebiet ist eine große Salzpfanne mit vielen Tieren.
In Namibia gibt bis zu 2.573 m hohe Berge, tiefe Schluchten und weite Ebenen. In Nationalparks kann man oft wilde Tiere sehen. Dazu gehören Elefanten, Löwen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Antilopen, Geparden sowie Flamingos und viele andere Vogelarten. Besonders bekannt ist Namibia für seine Wüstenelefanten und Wüstengiraffen, die sich an das trockene Klima angepasst haben. In Namibia leben verschiedene Volksgruppen, zum Beispiel die Ovambo, Herero, Nama, Damara, Himba, die sich rotbraun mit einer besonderen Creme aus Erde und Fett einreiben und die San, die zu den ältesten Völkern der Welt gehören und früher als Jäger und Sammler lebten. Jede Gruppe hat eigene Sprachen, Traditionen und Kleidung. Viele Menschen sprechen Englisch, weil es die Amtssprache ist. Die meisten Menschen in Namibia sind Christen. Es gibt aber auch traditionelle Glaubensrichtungen, die von den verschiedenen Volksgruppen gepflegt werden.
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Namibia ist ein sehr trockenes Land. Im Sommer (November bis März) ist es heiß, oft über 30 °C. Im Winter (Mai bis August) ist es tagsüber warm, aber nachts kann es kalt werden. Regen fällt nur selten, meistens im Sommer.
Vor vielen Jahrhunderten lebten die San, Nama und Herero in dem Gebiet. Später kamen europäische Händler und Siedler. Ab 1884 war Namibia eine deutsche Kolonie und hieß Deutsch-Südwestafrika. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung. Seit 1990 ist Namibia ein unabhängiges Land.
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