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Papst Johannes Paul II. - Wichtige Stationen in seinem Leben

Abb Am 15. November 1980 findet der erste von drei Deutschland-Besuchen statt; bei diesem Besuch würdigt Papst Johannes Paul II. auch den Reformator Martin Luther.

 

1987 findet der zweite Deutschlandbesuch statt und 1996 kommt der Papst zur dritten Mal nach Deutschland.

 

Am 13. Mai 1981 wird Papst Johannes Paul II. bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz von dem türkischen Rechtsextremisten Mehmet Ali Agca durch mehrere Schüsse schwer verletzt. Er braucht mehrere Wochen, um sich von seinen schweren Verletzungen zu erholen.

 

Am 28. Mai 1982 betritt Papst Johannes Paul II. als erster Papst seit Abspaltung der Anglikaner vor 450 Jahren wieder britischen Boden.

 

Am 15. September 1982 wird der PLO-Führer Jassir Arafat im Vatikan von Papst Johannes Paul II. empfangen.

Abb Am 11. Dezember 1983 besucht Johannes Paul II. als erster Papst eine protestantische Kirche.

 

Am 13. April 1986 besucht Papst Johannes Paul II. als erstes katholisches Kirchenoberhaupt ein jüdisches Gotteshaus - die Synagoge in Rom.

 

Zum 27. Oktober 1986 lädt Papst Johannes Paul II. zum Weltgebetstag für den Frieden Religionsvertreter aus aller Welt nach Assisi.

 

Am 1. Dezember 1989 wird als erster und einziger KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow vom Papst empfangen.

 

Am 2. November 1992 wird der von der Inquisition im Jahre 1632 verurteilte Astronom Galileo Galilei rehabilitiert.

 

Abb In dem apostolischen Schreiben "Ordinatio sacerdotalis" bestätigt der Papst am 30. Mai 1994 die Ablehnung der katholischen Kirche, Frauen zur Priesterweihe zuzulassen, und bezeichnet sie als endgültig.

 

Am 9. Dezember 1994 ernennt das US-Magazin „Time" den Papst zum „Mann des Jahres".

 

Am 15. Januar 1995 nehmen in Manila nach Angaben des Vatikan vier Millionen Menschen an einer Papstmesse teil – die damit die größte Papstmesse war.

 

Am 25. Dezember 1999 wird die Heiligen Pforte im Petersdom geöffnet und der Beginn des großen Jubiläumsjahres 2000 gefeiert.

 

Am 24. Februar 2000 reist Papst Johannes Paul II. zum Berg Sinai in Ägypten, wo Moses nach biblischer Überlieferung die Zehn Gebote erhielt.

 

Am 12. März 2000 erfolgt ein "Großes Mea Culpa" für die Verfehlungen der Kirche wie Glaubenskriege, Judenverfolgungen und die Inquisition.

Abb Am 20. März 2000 bittet der Papst im Rahmen einer Pilgerreise nach Israel, Jordanien und in die Palästinensergebiete an der Klagemauer um Vergebung für Judenverfolgungen durch Christen und feiert Gottesdienste in Bethlehem und Nazareth.

 

Am 21. Januar 2001 ernennt Johannes Paul II. 37 neue Kardinäle, darunter auch die Deutschen Walter Kasper und Leo Scheffczyk.

 

Am 28. Januar 2001 ernennt der Papst sieben weitere Mitglieder des „Heiligen Kollegiums", darunter auch den Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Degenhardt (gestorben am 25. Juli 2002), und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Karl Lehmann.

 

Vom 4.- 9. Mai 2001 besucht der Papst bei einer Pilgerreise Griechenland, Syrien und Malta. In Damaskus besucht Johannes Paul II. als erster Papst eine Moschee.

 

Am 24. Januar 2002 kommen als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 auf Einladung von Papst Johannes Paul II. im italienischen Assisi Geistliche verschiedener Weltreligionen zu einem gemeinsamen Gespräch zusammen.

 

Am 6. März 2003 veröffentlicht Johannes Paul II. den Gedichtband "Das Römische Triptychon" - es ist das erste Buch seit Beginn seines Pontifikats. Vor 1978 waren bereits fünf Bücher mit Gedichten von Karol Wojtyla erschienen. Innerhalb eines Jahres werden 600.000 Exemplare des "Triptychon" verkauft, das Buch soll in 21 Sprachen übersetzt werden.

 

Am 24. März 2004 wird Johannes Paul II. wird für seine Verdienste um den europäischen Integrationsprozess mit dem außerordentlichen Karlspreis ausgezeichnet.

 

Am 18. Mai 2004 erscheint der zweite Teil seiner Autobiografie. Der erste Teil „Geschenk und Geheimnis" aus dem Jahre 1996 wurde weltweit mehr als 20 Millionen Mal verkauft.

 

Am 14. August 2004 pilgert der Papst zum französischen Marien-Wallfahrtsort Lourdes. Anlass ist die Verkündung des Dogmas der „Unbefleckten Empfängnis“ vor 150 Jahren.

 

Am 1. Februar 2005 wird Johannes Paul II. wird mit einer Grippeinfektion und einer akuten Kehlkopfentzündung ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Behandlung von zehn Tagen wird er entlassen.

 

Am 24. Februar 2005 wird er wegen eines Grippe-Rückfalls erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Akute Atemprobleme machen einen Luftröhrenschnitt erforderlich. Am 13. März verlässt er die Klinik.

 

Vom 24. - 30. März 2005 kann Johannes Paul II. erstmals nicht persönlich an den Osterfeierlichkeiten teil, sondern lässt sich von Kurienkardinälen vertreten. Das katholische Kirchenoberhaupt spendete am Ostersonntag zwar den Segen "Urbi et orbi", doch gelang es ihm dabei nicht zu der Menschen auf dem Petersplatz zu sprechen.

 

Am 2. April 2005 um 21.37 Uhr stirbt Papst Johannes Paul II., nachdem er mehrere Tage mit dem Tod gerungen hat.

 

Quelle:
20/05/1985/ Brussels - Berlaymont
© European Community, 1985

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