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Kommende Mülheim

In Sichtigvor, in der Nähe der Möhnetalsperre, liegt die Kommende Die geistlichen Ritterorden nannten ihre Niederlassungen (z. B. Klöster der Ordensritter und Ordenspriester) „Kommende". Mülheim.
1682 ließ Freiherr von Fürstenberg durch den Kapuzinerbruder Ambrosius von Oelde das Haupthaus errichten.
Es wurde 1734 durch die Rentei, 1749 durch das Pastorat und 1750 durch die Wagenremise am Aufgang zur Kirche ergänzt.

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Das Haupthaus war der Sitz des Deutschen Ritterordens.
Hier wurden Ritter ausgebildet, die später dann an kriegerischen Auseinandersetzungen teilnahmen.
Diese führten sie bis an die Ostküste der Ostsee.

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In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Kommende stark beschädigt.
Nachdem im Jahr 1809 der Orden aufgelöst wurde, gehörten die Besitzungen dem Staat.
Das Gebäude diente nun als Gerichts- und Verwaltungssitz für den Amtsbezirk Belecke.
Auch Wohnungen für die Beamten waren dort untergebracht.

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1859 wurde das Gebäude wieder verkauft und beherbergte ein Mädchenpensionat.
Später befand sich in dem Gebäude eine Haushaltungsschule, ein Kinderheim und zeitweise der Gemeindekindergarten.
Bis 1994 befand sich im Gebäude ein Kindererholungsheim.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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