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Wiesen-Bocksbart

Der Wiesen-Bocksbart ist in Europa heimisch.
Er kommt bis in den Ural vor.
In Nord-Europa fehlt er jedoch weitgehend.
Der Wiesen-Bocksbart wurde durch den Menschen in Nordamerika eingeschleppt.
Er wächst in Fettwiesen, seltener auch auf trockene Rasen, in Wäldern, an Böschungen und an Wegrändern.
Der Wiesen-Bocksbart wird auch Milchblume, Zuckerblume, Süßling, Hasenbrot, Kuckuck oder Morgenstern genannt.

Abb

Der Wiesen-Bocksbart hat eine tiefreichende Pfahlwurzel.
Seine Pflanzenteile enthalten Milchsaft.
Diese krautige Pflanze wird bis zu 70 cm hoch.
Der glatte Stängel ist innen hohl.
Die grasartigen Blätter sind halb stängelumfassend und werden bis zu 50 cm lang.

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Der Wiesen-Bocksbart blüht von Mai bis Juli (August).
Seine goldgelben Blüten sind nur vormittags und bei schönem Wetter geöffnet.
Die Körbchenblüten sind bis zu 4 cm breit.
Sie setzen sich aus 20 - 50 Einzelblüten zusammen.
Sie werden vor allem von Fliegen und Käfern bestäubt.
Die abgeblühten, welken Zungenblüten aus den zusammengefallenen Hüllblättern ragen wie ein "Ziegenbart" aus der ehemaligen Blüte.
Daher hat diese Pflanze ihren Namen.

Abb

Wenn die Blütenblätter verwelken, entstehen tennisballgroße Pusteblumen.

Quelle: Fotos 1+2: Medienwerkstatt Mühlacker (MH) Foto 3: Abbildung aus: Prof. Dr. Thomé, Otto Wilhelm; Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz in Wort und Bild für Schule und Haus; Gera-Untermhaus 1885 - 1905 public domain

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