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Königsfarn

Der Königsfarn wird auch Gewöhnlicher Rispenfarn genannt.

Er ist im westlichen Europa heimisch.
Er kommt aber auch auf den Azoren, den Kapverden, auf Madeira, in Marokko, Algerien und Tunesien vor.
Auf der Nordinsel Neuseelands ist er vom Menschen eingebürgert worden.
Man findet ihn an Bachläufen und Teichen, in Mooren und feuchten Wäldern.
Er liebt es nass und schattig.

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Der Königsfarn ist der größte Farn in Europa.

Seine Wedel können bis zu 2 m lang werden.

Im Sommer sind die Wedel grün.

Im Herbst färben sie sich goldgelb.

Anders als viele andere Farne trägt er seine Sporen nicht auf der Unterseite der Blätter, sondern in eigenen braunen Wedeln in der Mitte der Pflanze.

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Er kann sehr alt werden und wächst jedes Jahr aus einem unterirdischen Wurzelstock neu.

Weil er so groß und prächtig aussieht, hat er den Namen „Königsfarn" bekommen.

Wie alle Farne bildet er Sporen statt Blüten oder Samen.

Die Sporen reifen im Sommer und werden vom Wind verbreitet.

Aus den Sporen wachsen winzige Vorkeimlinge, aus denen dann neue Farne entstehen.

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Der Königsfarn steht in vielen Ländern unter Naturschutz, weil er selten geworden ist.

Früher nutzten Menschen seine Wedel zum Auspolstern von Matratzen oder als Dachabdeckung.

Heute wird er vor allem als Zierpflanze in Gärten und Parks geschätzt, besonders an Teichen.

Der Königsfarn ist ein lebendes Fossil.

Seine Vorfahren gab es schon vor Millionen Jahren.

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Quelle: Fotos: © Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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