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Angela Merkel – Die erste Bundeskanzlerin Deutschlands

Bundeskanzlerin seit dem 22. November 2005, CDU

Der 22. November 2005 war für Deutschland ein historischer Tag. Zum ersten Mal wurde in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Frau zur Bundeskanzlerin gewählt – Angela Merkel.

Bei der Wahl zur ersten demokratisch gewählten Kanzlerin konnte sie 397 Ja - Stimmen im Deutschen Bundestag auf sich vereinen. Nach Ablegung des Amtseides wurde ihr im Schloss Charlottenburg die Ernennungsurkunde von Bundespräsident Horst Köhler überreicht.

Angela Merkel zählt seit diesem Tag an der Spitze des Industriestaates Deutschlands zur mächtigsten Regierungschefin der Welt.


Abb 1954
geboren am 17. Juli 1954 in Hamburg; evangelisch; verheiratet

1973
Abitur in Templin

1973 – 1978
Physikstudium an der Universität Leipzig, Diplomphysikerin

1978 – 1990
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für physikalische Chemie an der Akademie der Wissenschaften

1986
Promotion

1989
Mitglied des „Demokratischen Aufbruchs“

1990
Eintritt in die Christlich Demokratische Union Deutschlands


1990
Stellvertretende Regierungssprecherin der Regierung de Maizière

seit 1990
Mitglied des Deutschen Bundestages

1991 – 1998
Stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands

Seit 1993
Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern

1991 – 1994
Bundesministerin für Frauen und Jugend

1994 – 1998
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

1998 – 2000
Generalsekretärin der CDU Deutschlands

Seit 2000
Vorsitzende der CDU Deutschlands

Seit 2002
Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Seit November 2005
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland


 

Glückwünsche für Bundeskanzlerin Angela Merkel - 23. November 2005 

Nach ihrer Wahl zur ersten deutschen Bundeskanzlerin erhielt Angela Merkel zahlreiche Glückwünsche von Staats- und Regierungschefs aus aller Welt.

Jacques Chirac: Neue Impulse für Europa
Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac lobte in seinen Glückwünschen an die neue Kanzlerin Angela Merkels europapolitisches Engagement: "Ich weiß um Ihr beharrliches Engagement für die europäische Einigung und das deutsch-französische Verhältnis in der großen Tradition Konrad Adenauers", schrieb Chirac: "Unsere beispielhafte Zusammenarbeit ist ein großer Beitrag zur europäischen Integration im Dienste eines politischen und sozialen, konkurrenzfähigen und solidarischen Europas. Unsere beiden Länder werden zusammenarbeiten müssen, um der Europäischen Union einen neuen Impuls zu verleihen und unsere gemeinsamen Anstrengungen für eine gerechtere und sicherere Welt fortzusetzen."

Wladimir Putin: Partnerschaft vertiefen
Der Russische Präsident Wladimir Putin gab in seinen Glückwünschen der Überzeugung Ausdruck, "dass das Streben nach einer weiteren Vertiefung der strategischen Partnerschaft, das wir bei unserem jüngsten Treffen in Berlin bekräftigt haben, den Interessen beider Völker sowie der Sicherheit und dem wirtschaftlichen Fortschritt in Europa entspricht." Er rechne mit einer Fortsetzung des Dialogs, schrieb Putin und lud die Kanzlerin zu einem Besuch in die Russische Föderation ein.

George W. Bush: Enge Zusammenarbeit
Das Weiße Haus gratulierte Angela Merkel zur Wahl zur Bundeskanzlerin und stellte ein baldiges Treffen zwischen ihr und Präsident Bush in Aussicht. "Wir beglückwünschen Angela Merkel und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit ihr und der neuen Regierung bei der Stärkung der amerikanisch-deutschen Partnerschaft mit dem Ziel, Freiheit und Wohlstand auf der Welt zu fördern", hieß es in Washington. US-Präsident George W. Bush freue sich auf eine baldige Begegnung mit der Bundeskanzlerin, erklärte eine Regierungssprecherin.

Sivio Berlusconi: Historische Bedeutung
Der Italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi schrieb der Kanzlerin: "Dein persönlicher Sieg - die erste Frau an der Spitze Deutschlands zu sein - hat eine historische Bedeutung, auch für all diejenigen in Europa, die das gleiche Erbe an Idealen und Werten teilen, auf die Du Dich berufst." Er hoffe für die Zukunft auf eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen beiden Regierungen, um so gemeinsam die Probleme der Europäischen Union und die Fragen des Friedens und der internationalen Sicherheit anzugehen.

Wolfgang Schüssel: Wichtige Weichenstellung
Der Österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gratulierte Angela Merkel zu ihrer Wahl zur ersten deutschen Bundeskanzlerin. Schüssel sagte in Wien: "Ich glaube, dass mit der neuen Regierung die Chance besteht, Deutschland wieder nach vorne zu bringen und der deutschen Wirtschaft neue Impulse zu geben. Das ist nicht nur gut für Europa, das ist auch gut für Österreich. Die sieben vergangenen Jahre der rot-grünen Regierung haben tiefe Spuren in der deutschen Wirtschaft, am deutschen Arbeitsmarkt und in der deutschen Gesellschaft hinterlassen. Es wird nun die gemeinsame Anstrengung der beiden Koalitionsparteien brauchen, die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Ich wünsche mir auch, dass wir viele positive Impulse aus Deutschland für die bevorstehende EU-Präsidentschaft aus Berlin bekommen."

Jean-Cluade Juncker: Überzeugte Europäerin
Der Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, Jean-Claude Juncker gratulierte Merkel "von Herzen", wie er schrieb: "Ich habe Dich als überzeugte Europäerin kennen gelernt und bin zuversichtlich, dass auch die Europäische Union großen Nutzen aus Deinen Impulsen ziehen wird, die Du der europäischen Integration geben wirst", so Juncker.

José Manuel Barroso: Gutes Signal
EU- Kommissionspräsident José Manuel Barroso zeigte sich erfreut darüber, dass Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer ersten Auslandsreise am 23. November auch der EU-Kommission einen Besuch abstatten wird. Dies sei "ein gutes Signal" für das Miteinander zwischen Deutschland und der EU, sagte Barroso in Brüssel.

 

Quelle:
Einleitung: Medienwerkstatt

Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Angela_Merkel_PD3.jpg
Bild:Angela Merkel PD3.jpg
Status: public domain

Text (Lebenslauf und Glückwünsche) mit freundlicher Genehmigung der Internetredaktion des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
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