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Wie die Länder Afrikas zu Schulen kamen

Die europäischen Staaten waren an den Bodenschätzen, an den landwirtschaftlichen Produkten und an der Arbeitskraft der Menschen in ihren Kolonien interessiert.

Um eine geregelte Schulbildung für die afrikanischen Kinder kümmerten sie sich nicht.

Die Schulbildung überließen sie den Kirchen. Diese übernahmen das Schulwesen aus ihrem Herkunftsland, dessen Organisation, dessen Lerninhalte und Unterrichtsmaterialien und sogar dessen Sprache.

Sie ahmten französische, englische oder portugiesische Schulen nach. Darüber hinaus hatten die afrikanischen Völker ihre eigenen Erziehungssysteme, die mit europäischen Vorstellungen von Schule kaum vergleichbar sind.

In muslimisch geprägten Teilen Afrikas existierten zahlreiche Koranschulen. Besonders in Schwarzafrika blieben staatliche Schulen die seltene Ausnahme. Auch gab es keine staatlich verordnete Schulpflicht.

Ein Durchbruch für die Schulbildung der Kinder erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg mit Hilfe der UNESCO, die 1946 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) ihre Tätigkeit aufnahm.

Neu waren Versuche, auch den Erwachsenen noch Lesen und Schreiben beizubringen, d.h. sie zu „alphabetisieren“.

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von: http://www.unicef.de

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