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Ringelrobbe

Abb
Die Ringelrobbe (lat.: Phoca hispida) gehört zu den häufigsten Robbenarten in der Arktis und Subarktis.

Neben dem Nordpolarmeer kommt sie auch in den nördlichen Bereichen der Ostsee vor. Man schätzt, dass es insgesamt etwa 6 bis 7 Millionen dieser Robbenart gibt.

Die Ringelrobbe lebt vorwiegend auf dem Seeeis, das sich vor der Küste ausdehnt.

Hier baut sie Tunnel- und Höhlensysteme in Schnee und Eis, die ihr als Ruhe- und Geburtsplätze dienen.


Abb Sie erreicht eine Länge von 1,10 bis 1,50 m und weist ein Gewicht von 50 – 70 kg auf.

Deutlich größer sind die Ringelrobben, die an der Ostsee vorkommen.

Ihre Nahrung besteht unter anderem aus Kabeljau, Shrimps, und anderen Fischarten. Die Ringelrobbe ist ein Einzelgänger, der keine größeren Kolonien bildet.

An ein ganzjähriges Leben im Eismeer ist sie sehr gut angepasst, da sie mit den Krallen an ihren Vorderflossen Eislöcher schaben kann.



 

Abb Diese Eislöcher hält sie selbst dann noch offen, wenn die umgebende Eisschicht bereits 2 m dick ist.

Am Rande eines solchen Eislochs gräbt sie sich manchmal eine Höhle in den Schnee, in der sie ihr Junges wirft.

Normalerweise bleibt die Ringelrobbe zwei bis fünf Minuten unter Wasser. Sie kann aber bei entsprechender Notwendigkeit auch bis zu 45 Minuten tauchen, ohne Luft holen zu müssen.

Die jungen Ringelrobben, die im Salzwasser leben, kommen im März oder April nach einer Tragzeit von elf Monaten zur Welt. Bei den Süßwasser-Unterarten liegt der Geburtstermin im Mai.


Die Jungtiere werden drei bis sechs Wochen gesäugt und lernen schon sehr früh das Tauchen, was für das Überleben sehr wichtig ist, da sie durch Eisbären und Polarfüchse bedroht werden.

Im Alter von fünf bis sieben Jahren werden Ringelrobben geschlechtsreif.

Ihre Lebenserwartung kann bis zu 43 Jahre betragen, sie ist aber meistens nur halb so lang.


Die Unterarten heißen:

Eismeer-Ringelrobbe, Ostsee-Ringelrobbe, Ladoga-Ringelrobbe und Saimaa-Ringelrobbe

 

Quelle:
Foto 1 und Bild: http://oceanexplorer.noaa.gov/gallery/cultural/cultural.html

Foto 2: http://nmml.afsc.noaa.gov/gallery/pinnipeds/galleryp/
public domain
"National Oceanic and Atmospheric Administration, National Marine Fisheries Service, Alaska Fisheries Science Center, National Marine Mammal Laboratory."

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