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Sonett 21

Nicht jener Muse ähnelt mein Gedicht,
Die aufgeschminkte Reize nur entflammen,
Die, sich zu putzen, von dem Himmel spricht
Und alle Erdenschönheit trägt zusammen,

Um sich in prunkendem Vergleich zu paaren
Mit Sonne, Mond, dem Schatz der See, der Welt
Dem jungen Lenz und allem Wunderbaren,
Das sich gestaltet unterm Himmelszelt.

Nein, wahr, wie ich empfinde, will ich singen,
Und schöner, glaubt mir, ist kein Erdenkind
Als meine Liebe, wenn auf Ätherschwingen
Die goldnen Leuchten auch noch schöner sind!

Lass andre schwatzen, mehr will ich nicht sagen,
Ich will die Liebe nicht zu Markte tragen.

 

 

Quelle:
http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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