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Sonett 29

Wenn ich, zerfallen mit Geschick und Welt,
Als Ausgestoßner weinend mich beklage,
Umsonst mein Flehn zum tauben Himmel gellt,
Und ich verzweifelt fluche meinem Tage, -

Dann wär' ich gern wie andre hoffnungsreich,
So schön wie sie, bei Freunden so beliebt,
An Kunst und hohem Ziele manchem gleich,
Freudlos mit dem, was mir das Schicksal gibt.

Veracht' ich mich beinah in den Gedanken,
So denk' ich dein, dann steigt mein Geist empor
Der Lerche gleich von trüber Erde Schranken
Und jauchzt im Frührot an des Himmels Tor.

In deiner Liebe fühl' ich mich so reich,
Dass ich nicht tausche um ein Königreich!

 

 

Quelle:
http://gutenberg.spiegel.de/shakespr/sonett/0sonette.htm

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