Kategorie:  Alle    Technik und Umwelt     Technik im und am Wasser     Der Untergang der Titanic   

Der Untergang der Titanic - Teil 4

Am 14. April 1912 bekam der Kapitän der Titanic von den griechischen Dampfern Athina und Caronia eine Eiswarnung, der aber zunächst keine größere Beachtung geschenkt wurde. Auch Warnungen des holländischen Schiffes Noordam und des deutschen Schiffes Amerika gingen später an Bord ein.

Zwar änderte Kapitän Smith den Kurs etwas mehr in Richtung Südwest, doch die Geschwindigkeit wurde nicht zugunsten der Sicherheit gedrosselt.

Als um 21.40 Uhr eine Eisbergwarnung von der Mesaba einging, wurde diese Meldung vom Funker übersehen. Er war zu sehr damit beschäftigt, Nachrichten für die Passagiere entgegenzunehmen.

Als um 22.55 Uhr dann die Californian im Eis feststeckte, schickte auch sie eine Warnung an die Titanic.


Abb


Doch von Bord der Titanic kam die berühmte Antwort zurück: „Keep out! Shut up! You're jamming my signal!" (Deutsch: „Haltet euch da raus, haltet das Maul, ihr blockiert mein Signal!“) Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten 24 der 29 Heizkessel und die Titanic fuhr mit 22 Knoten auf ihrem Kurs.

Gegen 22.40 Uhr, als die Titanic in der Nähe der Großen Neufundlandbank war, entdeckte der erste Offizier am Horizont eine schwarze Silhouette, die sich als riesiger Eisberg entpuppte. Zwar befahl er sofort ein Umrundungsmanöver und ließ die Wasserluken sperren, doch der Abstand zum Eisberg war bereits viel zu gering.

So kollidierte die Titanic bei voller Reisegeschwindigkeit ungebremst mit ihrer vorderen Steuerbordseite mit dem etwa 300.000 Tonnen schweren Eisberg.

Während die Menschen noch nichtsahnend in den Ballsälen und Bars feierten, schlug die Titanic leck und begann zu sinken.

Schon 15 Minuten nach der Kollision wurde durch die weitreichenden Beschädigungen bereits das G-Deck überflutet.


Abb


Da alle sechs vorderen wasserdichten Abteile von dem Leck betroffen waren und voll Wasser liefen, führte das aufgrund des hohen Wassergewichts zu einem Versinken des Vorschiffes.

Gegen 0:15 Uhr erteilte der Kapitän seinen Funkern den Befehl, den internationalen Notruf an andere Schiffe zu senden.

Das nächste Schiff, das darauf reagierte, war die Carpathia, die jedoch noch vier Stunden von der Unglücksstelle entfernt war. Auch mit Seenotraketen versuchte man Kontakt zu einem Schiff aufzunehmen, dessen Lichter man gesichtet hatte.


Hier geht es weiter zur nächsten Wissenskarte ...

Quelle:
Abbildung 1: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Titanic_Lage.jpg
Beschreibung: (Kurs der Titanic und ungefähre Lage des Wracks.)
Quelle: (selbsterstellt aus Bild:Weltkarte.jpg, diese ist PD-US.)
Dieses Bild ist in den USA gemeinfrei („public domain“), da es von einer US-amerikanischen Regierungsbehörde veröffentlicht wurde.
http://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain

Abbildung 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Titanic_Struktur.gif
Beschreibung: (Struktur der Titanic und Anordnung der Hauptschotten)
Quelle: (selbsterstellte Skizze nach Vorlage.)
Dieses Bild wurde von seinem Urheber zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben oder erreicht nicht die nötige Schöpfungshöhe, um geschützt zu sein. Das Bild ist damit gemeinfrei („public domain“).
http://en.wikipedia.org/wiki/Public_domain

  Kategorie:  Alle    Technik und Umwelt     Technik im und am Wasser     Der Untergang der Titanic   



Grundschulmaterial.de Lernwerkstatt 9

Der Deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI 2012 geht an PUSHY!


www.medienwerkstatt.de
Diese Seiten werden kostenlos für Kinder
von der Medienwerkstatt Mühlacker produziert

Copyright © 2004-2019 Medienwerkstatt Mühlacker Verlagsges. mbH. Alle Rechte vorbehalten

Mitglied bei seitenstark.de

Wir sind Mitglied