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Schopfkarakara

Der Schopfkarakara lebt im mittleren und südlichen Südamerika.

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Ein Schopfkarakara wird 54 - 66 cm groß.
Seine Flügelspannweite beträgt 1,10 - 1,50 m.
Die Schwanzlänge beträgt 23 - 28 cm.
Die Männchen bleiben etwas kleiner als die Weibchen.

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Ein Schopfkarakara ist zum großen Teil dunkelbraun gefärbt.
Er besitzt einen schwarzen Scheitel, einen weißen Kopf und ein nacktes, rotes Gesicht.
Die Brust, der Hals und der lange Schwanz sind schwarz und weiß gebändert.
Der Schwanz endet in einem breiten schwarzen Band.
Die Oberseiten der Flügel sind dunkelbraun.
Der Schnabel ist blaugrau.
Die Iris ist braun.
Die Beine und die Füße sind gelb.
Die Jungvögel sind heller, ihre Unterseite ist brauner.
Insgesamt sind die Jungvögel weniger kontrastreich gefärbt.

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Der Schopfkarakara ist kein schnell fliegender Jäger.
Er verbringt viel Zeit am Boden.
Mit seinen langen Beinen und Zehen ist er gut an das Laufen in offenen Lebensräumen angepasst.
Zu seiner  Beute gehören Wirbellose, Reptilien, Amphibien, sowie gelegentlich kleine Vögel und Säugetiere.
Hauptsächlich frisst er Aas und ist manchmal zusammen mit Geiern an größeren Kadavern anzutreffen.
Im Unterschied zu den Geiern segelt er nicht, sondern fliegt mit kraftvollen und geräuschvollen Flügelschlägen.
Deshalb kann der Schopfkarakara früher auf Nahrungssuche gehen als die Geier, die auf die warmen Aufwinde des Vormittags angewiesen sind.
So findet der Schopfkarakara das Aas früher als die Geier.
Als Futterdieb ist der Schopfkarakara besonders frech.
Im Flug verfolgt er Geier so lange, bis diese ihr Futter hochwürgen.
Bevor das Futter den Boden erreicht, fängt der Schopfkarakara die Beute.

Ein Schopfkarakara baut ein eigenes Nest, anstatt den verlassenen Horst einer anderen Greifvogelart zu verwenden.
Das große Nest besteht aus Zweigen und Ranken.
Es liegt häufig am Boden.
Das Gelege besteht aus 2 - 4 Eiern.
Sie werden etwa einen Monat lang bebrütet.
Die Jungvögel werden nach dem Flüggewerden teilweise noch mehrere Monate gefüttert.

Diese Fotos wurden im Mai 2015 im Dortmunder Zoo aufgenommen.

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Quelle: Fotos: Medienwerkstatt Mühlacker (MH)

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