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Ausgabegeräte

Auf der Wissensseite "Informationsverarbeitung" kannst du nachlesen, dass der Computer ein Verarbeiter von Informationen ist. Genau das erkennt man auch an seinem Aufbau. Der Computer besteht im Wesentlichen aus fünf Einheiten:

1. Eingabegeräte
2. Arbeitsspeicher
3. Prozessor
4. Ausgabegeräte
5. Adress- und Datenbus

Auf dieser Wissensseite erfährst du, wie die wichtigsten Ausgabegeräte des Computers arbeiten.

Monitor 

Abb Ausgabegeräte haben die Aufgabe, die verarbeiteten Informationen aus dem Arbeitsspeicher des Computers zu lesen und an die Außenwelt auszugeben.

Die meisten verarbeiteten Informationen gibt der Computer über den Monitor aus. Deshalb ist der Monitor heutzutage das wichtigste Ausgabegerät für den Computer geworden. Ohne einen Monitor kann niemand mit dem Computer arbeiten. Man sieht nicht, was der PC gerade macht und wann man wo seine Befehle geben kann.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Bildschirmen: Einmal die seit vielen Jahren benutzten Kathodenstrahl-Röhren (Abkürzung: CRT für den englischen Ausdruck "Cathodic Ray Tube") und die erst in letzter Zeit in Mode gekommenen Flüssigkristall-Displays (Abkürzung: LCD für den englischen Ausdruck "Liquid Crystal Display").

Der Unterschied zwischen beiden Arten ist die Größe. Während CRTs mittlerer Größe etwa 20 kg wiegen und nach hinten einen halben Meter Stellfläche benötigen, wiegt ein LCD gleicher Darstellungsgröße etwa 3 bis 5 kg und hat nach hinten einen Platzbedarf von nur 15 bis 20 cm.

 

Drucker 

Abb Auch wenn es schwer zu glauben ist, ist der Drucker noch vor dem Monitor das erste Ausgabegerät des Computers. Denn bei den ersten Computern gab es keine Benutzeroberfläche wie zum Beispiel "Windows". Stattdessen tippte man seine Daten ein und erhielt nach einiger Wartezeit die Ergebnisse auf Papier ausgedruckt.

Die ersten Druckermodelle ähnelten eher einer Schreibmaschine als einem heutigen Drucker. Es handelte sich damals noch um sogenannte Typenrad-Drucker. Wie bei der Schreibmaschine gab es für jeden Buchstaben einen eigenen Typenhebel der aufs Papier gedonnert wurde. Man konnte so zwar mit Pauspapier sofort einen Durchschlag des Ausdrucks erhalten, dafür waren die Drucker aber auch langsam und sehr laut.

Daher setzten sich schon bald Nadel-Drucker in der Computerwelt durch. Die waren zwar auch ziemlich laut, konnten aber alles in einer angemessenen Zeit zu Papier bringen. Allerdings ist die Druck-Qualität bei Nadeldruckern nicht besonders gut, da sie weder besonders schwarz noch besonders fein drucken konnten.

Die heute am meisten verbreiteten Druck-Verfahren sind der Tintenstahl-Druck und der Laser-Druck. Wie der Name schon sagt, wird bei Tintenstrahl-Druckern das Bild mit Tinte erzeugt. Dabei wird eine Tintenpatrone mit mehreren hundert Düsen von einem Motor Zeilenweise über das Papier gefahren und feinste Tintentröpfchen aufs Papier geschossen.

Laserdrucker erzeugen das Bild so ähnlich wie ein Kopierer. Eine Walze wird von einem Laser an den Stellen elektrisch aufgeladen, an denen die Farbe haften soll. Dann wird das Papier über die Walze geleitet. Durch sehr hohen Druck, hohe Temperatur und besondere Chemikalien bleibt die Farbe dann am Papier haften.

Lautsprecher 

Abb Lautsprecher werden, obwohl es ein englisches Wort ist, oft auch hierzulande als Speaker bezeichnet. Die Speaker sind an die sogenannte Soundkarte im Computer angeschlossen. Sie ist das eigentliche Ausgabegerät, das den auszugebenden Klang an die Speaker weitergibt. Während die ersten Klangausgaben am Computer eine sehr schlechte Qualität besaßen und eigentlich nicht mehr als Beepen konnten, ist es heutzutage möglich, jeden beliebigen Klang mit dem Computer abzuspielen. Klanginformationen werden heutzutage hauptsächlich in WAV- und MP3-Dateien gespeichert.

 

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