Der lerntherapeutische Zusammenhang für das Üben mit den Programmen dieser Seite
Der Computer als Lernpartner: Viele Kinder, die beim herkömmlichen Lernen oft sehr unmotiviert sind, lernen und üben gerne mit ihrem Computer. Durch die sofortige Rückmeldung des Computers auf eine eingegebene Lösung ist eine Selbstkorrektur möglich.
Viele Programme dieser Seite ermöglichen auch Fördermaßnahmen für LRS-Kinder und unterstützen die Behebung von Legasthenie-Problemen. Übungen sind individuell einstellbar – jedes Kind arbeitet auf der Übungsstufe, die seinem Leistungsniveau entspricht. Die Programme beachten die für LRS-Kinder gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Die häufig beobachteten Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens
Allzu geringe Lesegeschwindigkeit, häufiges Stocken, Verlieren der Zeile beim Lesen, unregelmäßige Blicksprünge, extrem langsamer serieller Leseprozess. Das Gelesene kann inhaltlich vielfach nicht oder nur bruchstückhaft wiedergegeben werden.
Die häufig beobachteten Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung
Deutlich höhere Fehlerzahl bei Diktaten als der Durchschnitt der Lerngruppe. Wörter werden teilweise unleserlich, im selben Text auch öfters unterschiedlich falsch geschrieben.
Die typischen Auswirkungen auf andere Fächer
Die Legasthenie-Schwierigkeiten treten auch in Fremdsprachen auf. Durch das verlangsamte Lesen kann eine eingeschränkte Wissensaufnahme in den übrigen Lernfächern entstehen.
Zusammenfassung
Es gilt, so früh wie möglich die Förderung von lese-rechtschreibschwachen (legasthenen) Kindern klar auf die Anforderungen des Lerngegenstands Schriftsprache zu richten. Schauen Sie die Inhaltsbeschreibungen der Titel hier auf den Webseiten an oder fragen Sie bei der Medienwerkstatt nach und lassen Sie sich beraten!